... und jetzt Bärn!

 
Erst Berlin, dann Washington und jetzt Bärn. So einfach könnte es sein, wenn nur genug Leute erkennen würden, dass hier in unserem Hochwohlgeborenen Zwergenstaat alle Stränge des Weltgeschehens zusammenkommen. Wir halten die jeweiligen Enden voller Ehrfurcht in den Händen, doch trauen uns kaum, darüber zu reden. Unvorstellbare Macht liegt in unseren Händen. Wir brauchen nur ein paar Finger abzuschneiden, damit das globale Gefüge voller Lügen und Blut zusammenbricht und die Menschheit endlich frei ist. Es wird danach bestimmt nicht leichter, aber dafür geht es endlich selbstbestimmt voran. Zu viele abscheuliche Dinge passieren entlang der Stränge, die sich wie ein Geflecht des Bösen über den gesamten Planeten ausgebreitet haben wie ein Virus, um in dessen Namen zahlreiche Kolonien zu schaffen, die alles ausbeuten, was zwischen ihre dreckigen Finger gelangt. An deren Front steht meist eine hochausgerüstete Armee mit professionell ausgebildeten Kriegern, die alles vernichten, was ihnen vor die Linse gerät. Nicht jede Kolonie hat allerdings eine in der Praxis erfahrene Armee zur Hand, während deren Polizei zwar den üblichen Delikten nachgeht, aber wenige Spezialeinheiten im Einsatz hat. Dies sieht in den beiden Eingangs erwähnten Beispielen anders aus. Und dennoch waren sie nahezu wehrlos gegen eine Masse an Rebellen, die deren Regierungsgebäude stürmen wollten, um die Macht an sich zu reissen. Die einen blieben draussen, während die anderen reinkamen, doch dann nicht recht wussten, was nun zu tun ist. In unseren übersichtlichen Landen wüssten wir schnell Bescheid, wie die Dinge laufen, um die gesellschaftlichen Entwicklungen in neue Bahnen zu lenken. Zumindest der Weg hinein wird kein Problem sein, denn wenn schon solch ausgerüstete Mächte bis Supermächte den Eindringlingen nichts entgegenhalten konnten, um solch eine Schande zu verhindern, so wird es für uns ein Leichtes sein, dies Bundeshaus in Bärn erst einmal zu besetzen, damit eine angemessene Verhandlungsbasis aufgebaut werden kann. Unterschiedliche Qualifikationen werden dort drin zusammenkommen und einen nicht kleinzukriegenden Widerstand bilden, von der eine RAF nur träumen konnte, da hier niemand ausgeschlossen wird. Wir benötigen sie alle von allen Seiten und Abzweigungen aus, damit ein wahrer demokratischer Diskurs beginnen kann. Mehr als stumpfe Abstimmungen sind Menschen imstande, beizutragen, sofern sie sich dazu bereit fühlen. Niemand soll zu irgendwas gezwungen werden. Ihre Anwesenheit genügt für die Masse, die sie alle gemeinsam bilden. Scheut euch nicht vor möglichen Gruppen, die ihr nicht ausstehen könnt. Um diesem möglichen Missverhältnis etwas entgegenzuhalten, sollte sich daher fleissig um die Rekrutierung eigener Leute gekümmert werden. So lasst die demokratischen Spiele nun beginnen! Sie starten mit einem fulminanten Auftakt im Zentrum des Mundarts nach Schweizer Art, in dessen Schmelztiegel alle Sorten von Käse zusammenkommen, um ihn langsam dahinschmelzen zu lassen wie Fondue. Schluss mit den Klischees! Es geht um eine ernste Angelegenheit, die aber in mir solch eine Euphorie auslöst, dass mir der Sinn nach dummen Scherzen steht, doch solch Aufheiterungen sollen erst wieder aufblitzen, wenn wir gemeinsam in unseren Hallen versammelt sind. Dort wärmen wir uns am ersten Abendmahl der Neuen Welt, dessen Keimzelle wir schon bald einpflanzen werden. Zwei Versuche artverwandter Kolonien genügten, um uns aufzuwecken und entgegen unserer zurückhaltenden Art in den Krieg zu ziehen, um siegreich zurückzukehren und die restliche Welt zu bekehren. Selbst ein Greis würde diese These unterstützen, wonach wir den Kern und den Fortschritt der gesamten Menschheit darstellen, da wir von unserem Schicksal auserwählt wurden, diese Bürde auf uns zu nehmen wie Frodo. Ebenfalls eine Art Zwerg. Ein friedlicher Zwerg, um den sich viele Mythen ranken, die sich die wenigen, die bereits von uns gehört haben, erzählen. Scheiss auf Wilhelm Tell. Er war nur ein einfacher Fusssoldat einer längst vergangenen Zeit. Die Zeit ist gekommen für Gonzo-19 und seine Jünger, die wie Jesus eine neue Religion erschaffen, um dessen Ideen - ohne dabei Blut von Unschuldigen zu vergiessen - zu verbreiten, bis wir uns überall auf dem Erdball ausgebreitet haben. Wir sehen uns in Bärn. Euer Q
 
- RvH - 31.05.2021 - 22:10 - 0378 -

Systemische Einzeltäter

 
Von Links bis Rechts wird sich die Masse erheben und jegliche vorurteilsbehafteten Einordnungen von Beginn an von sich weisen, weil sie es können. Nicht sie sind in den jeweiligen Filterblasen gefangen, sondern die Systemlinge um sie herum, die blind mitlaufen für den Trostpreis einer miserablen Rente, die hinten und vorne nicht reicht. In dieser Masse, die das Bundeshaus stürmen wird gen Ende des nächsten Monats, finden Jung & Alt, Abgeklärt & Naiv zusammen, um die dringendste aller Kehrtwenden der Geschichte einzuleiten. Es bleibt uns nicht mehr viel Zeit, denn ansonsten verbrennen wir in unserer gemeinsamen Heimat, die sie Erde nannten. Sie wurden alle gefickt vom System, in dem sie gefangen sind. Es ist ein System wie jedes andere davor auch, das die korruptesten und hinterhältigsten für ihr menschenfeindliches Verhalten belohnt und an die Spitze der Entscheidungsgewalt über den Rest des Abschaums stellt. Ob sie nun von allen gesehen werden oder vom Hintergrund aus agieren, ist nicht weiter relevant für die Analyse, da es nicht um diese Art von Systemischen Einzeltäter geht, sondern um diejenigen, die den Umsturz herbeiführen werden. Sie sind alle Opfer dieses perversen Zahlenspiels, das sie stets an der Schwelle zur Armut verweilen lässt, damit sie sich auch ja weiter drehen im Teufelskreis der Gewinnmaximierung. Sie sehen doch in jedem Supermarkt und jeglichen anderen Geschäften, die erst vor kurzen aus virologischen Gründen pleitegingen, dass es genug für alle gäbe, wenn sie nicht durch unsichtbaren Schranken versperrt wären. Die zahlreichen kleinen Geschäfte wurden gelehrt, um die Umverteilung nach oben zu vollenden, was eine degenerierte Petra G. für immer leugnen und als Linkspopulismus abtun würde, weil sie dumm ist. Scheiss auf sie, ob sie sich nun im Gebäude befinden wird oder nicht, auch sie wird von ihrem Hohen Ross heruntergerissen und mit dem harten Boden der Tatsachen konfrontiert. Plötzlich schreit auch sie hysterisch auf und verlangt um das Minimum an Überlebensrecht, das allen zustehen müsste, doch auch sie würde es nicht bekommen, wenn wir weiterhin so fortfahren würden wie bisher. Glücklicherweise haben es ich und meine Mitstreiter erkannt, dass es eben nicht so weitergehen kann. Bislang nur von der Linken Ecke aus klar analysiert, erkennen es immer mehr Zeitgenossen, die nur ein wenig besser aufgeklärt werden müssten, um ihre Wut gegen die richtigen Institutionen zu lenken, die imstande wären, viel Druck aus der Gesellschaft zu nehmen. Wäre da nicht nur immer dieser lebensbedrohlicher Überlebensdruck, der bis die tiefsten Gänge unserer Gedanken vorgedrungen ist mit seinen Methoden, die jeweiligen Umstände optimal für sich zu nutzen. So entstand viel gedanklicher Abschaum, der sich nun durch all die vorgegebenen Bahnen bricht und bald zum mindestens dritten Mal angreift. Eine Frustrierte Masse des Freien Marktes will ihr von Geburt an genommenes Individualrecht auf freie Entfaltungsmöglichkeiten zurückhaben, weil ansonsten dies beschissene Leben so trostlos zu Ende gehen wird wie all die davor. Im Namen aller Toten dieses Planeten fordere ich Genugtuung und Gerechtigkeit, angenehme Versuchungen und mehr Verletzlichkeit von der herrschenden Klasse, bevor sie ihr Vorrecht verliert. Erst dann kann auch sie sehen, was sie in den letzten tausenden von Jahren verursacht hat, auf dass sie nicht ermordet werden müssen, weil sie aus Scham es selbst übernehmen werden. Es sei denn, sie haben die Kraft, sich ihren zahlreichen Dämonen zu stellen, ohne dass diese sie auffressen und immer und immer wieder in dieselben Verhaltensmuster der gezielten Ausbeutung & Manipulation der Masse werfen. Scheiss auf sie, denn wenn sie sich - wie schon in Berlin und Washington - uns in den Weg stellen werden, dann muss zurückgeschlagen werden und nicht naiverweise erstaunt darüber sein, dass sie uns nicht in ihre Arme schliessen. Und wie diese beiden Fälle gezeigt haben, zeigen die Eliten Teile der Aufnahmen der gesamten Welt, auf dass wir vermummt in den Krieg ziehen werden, um unseren derzeitigen Brotjob nicht zu verlieren, mit dem sie jeden noch so aufrichtigen Krieger bestechen können, wenn sie es darauf anlegen. Doch weitere Details folgen im nächsten Ungetüm, das im Titel auch gleich den Tatort von uns Systemischen Einzeltätern, wie uns die Presse zu nennen hat, wenn sie beweisen will, dass sie fair über uns berichten wollen, preisgibt. Bis bald. 
 
- RvH - 31.05.2021 - 19:44 - 0377 -

Eine Kostspielige Invasion

 
Ich plane eine kostspielige Invasion und, um es vorwegzunehmen, ich plane nicht, die Investoren jemals wieder auszuzahlen. Ich bin eine ehrliche Haut im Gegensatz zu anderen Mitstreitern um Führungspositionen in den Kämpfen der Erleuchteten. Diese Mitstreiter begnügen sich damit, Spenden ihrer Jünger einzusammeln, um sich dann den nächstbesten, hochluxuriösen Tourbus zu schnappen und eine kleine Spritztour zu unternehmen. Auf seinen Reisen ist er vielen frustrierten Wesen begegnet, die er kaum ernst nahm und bestenfalls noch weiter ausnahm. Er log ihnen vor, sie würden gemeinsam für die Revolution kämpfen, doch in Wahrheit wollte er sich nur bestätigen lassen und die Taschen vollmachen. Allerdings hat er in einem Punkt recht: Die Revolution wird teuer werden. Und ich bin ein erfahrener Verwalter des Geldes und weiss somit sehr gut einzuschätzen, wo sinnvolle Investitionen getätigt werden müssen. Zum Beispiel könnten in wenigen Wochen schon Kost & Logie für würdige Mitstreiter geboten werden an einem Ort, den ich noch nicht verraten möchte. Es wird aber in einer Tradition der modernen Aufstände stehen, nur diesmal soll mehr als eine Flut an Bilder produziert werden. Veränderungen müssen dringend in Gang gesetzt werden, die nur mit einer kampfbereiter Masse an Leuten durchgesetzt werden können, die die Anzahl der Bevölkerung im auserwählten Zwergenstaate übersteigt und dazu ist internationale Zusammenarbeit gefragt. Übernachtung & Nahrung bieten die schöne Natur um unseren Ausflugsort herum, wie sie schon immer da war und auch uns noch überdauern wird. Wir benötigen auch überzeugende Argumente, die in der Summe wohl der grösste Kostenpunkt ausmachen. Wir sollten Überweisungen möglichst diskret halten und daher empfehle ich die Sozialen Netzwerke, auf denen ich unterwegs bin. Ein Like und ein Follow ist die erste Währung, in der bezahlt wird, doch danach gehen wir schon bald über in die harten Fakten der Zahlen über, die uns den Weg hin zum Hänker ebnen. Nehmt sogleich mit mir Kontakt auf, wenn die erste Überweisung getätigt wurde und ich werde überprüfen, ob ihr würdige Mitstreiter seid. Denn erst danach fühle ich mich bereit dazu, sensible Daten von mir preiszugeben, um eine Investition zu ermöglichen. Wenn ich mir nicht sicher sein kann, dass ihr - meine treuen Jünger - glaubwürdig und keine verdeckten Ermittler seid, dann würde ich euch nur ein Beweis & Anklagepunkt liefern, der mich sogleich aus dem Weg schafft, wenn ich euch im Zweifel dennoch trauen würde. Dies gilt es zu verhindern im Sinne meiner persönlichen Freiheit. Eingesperrt bin ich für niemanden zu gebrauchen, was all den wirren Schriften zu entnehmen ist, die ich in der Psychiatrie verfasst habe. Erst kürzlich erreichte ich endlich mein Ziel, aus dieser Hölle zu flüchten, indem ich mich so gesund wie nur irgend möglich verhielt, bis ihnen nichts mehr anderes übrigblieb, als mich zu entlassen. Und hier steh ich nun, noch weit entfernt von meinem nächsten Ziel, an dem der nächste Anschlag geschieht. Doch diesmal lasse ich mich nicht noch einmal einsperren, noch bevor mir mein Attentat gelang. Zweimal sagte ich es bereits im Vorfeld an und beide Male wurde ich daran gehindert. Dies soll mir nicht noch einmal geschehen. Ich habe gelernt aus den Fehlern, die ich damals gemacht habe und daher verzichte ich darauf, den Anschlagsort in meiner Gegend zu platzieren. Dann müssen sie selbst erst an den neuen Ort gelangen und die Behörden dort davon überzeugen, dass ich tatsächlich gefährlich bin. So leichtgläubig sind sie dort nicht in der Hauptstadt. Jedenfalls, um dorthin zu gelangen, benötige auch ich noch ein wenig Unterstützung. Die meiner Erzeuger nähert sich bedrohlich an den Nullpunkt heran und mir stehen doch so schwere Vorbereitungen bevor, die ich niemals bewältigen könnte. Daher muss ich in den Krieg der Informationen ziehen, um draussen anzugelangen, von wo aus ich die Revolution in Gang bringen werde. Gemeinsam mit eurer Unterstützung! Ist das nicht schön? Als erstes brauche ich ein angemessenes Gefährt, mit dem ich gen Westen von Zürich fahren kann und das bestenfalls eine angenehme Übernachtungsmöglichkeit bietet. Immerhin war es die letzten Jahre für mich so einengend in dem Loch, in das ich gesperrt wurde in der Hoffnung, ich würde endlich ein funktionierendes Mitglied der Gesellschaft. Mir wäre es allerdings lieber, wenn ich ein destruktives Element der Geschichtsschreibung sein könnte. Wie dem auch sei, ihr wisst, was zu tun ist, wenn ihr mich unterstützen wollt. Wenn wir diese Angelegenheit geregelt haben, seid ihr offiziell Teil meiner Bewegung, die ich Agglo Züri inspired by Gonzo-19 taufen werde. Nun freuen wir uns gemeinsam auf dies Spektakel!
 
- RvH - 31.05.2021 - 16:23 - 0376 -