Der Gestörteste Mann der Schweiz

 
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Jahrhundert - Qualitätsoffensive - Mein Leben ist so scheisse - Langsamer Tod - Quantitätsoffensive - Ein Osterhase und ein Kundschafter - Hurensöhne Kontrolleure - Die Woche der Entzugserscheinungen - Weitere Anweisungen: Tu es! - Ich mach ja schon - Club of Rome van Heer - Von Gewalt und Fantasien - Die Kolonien des Virus Vol.5 über die Zellen - Ein teuflisches Trio - Noch 3 Nächte bis zur Oktoberrevolution - Money is the reason you don’t have any - Gib Acht - Ursprünge und Erzeuger - Die Bürgerwehr - Melancholisches Klagelied - Die Kolonien des Virus Vol.6 über Zahlen - Noch 3 - 80, ja, 80 - Ein unwürdiger Abschluss - Das Ende naht - Alles geht vorbei - Männlichkeit des Todes - Ein schlechter Witz - Todessehnsucht - Die Sekte - Abschaum - Ihr ahnt es schon - Mindmap des Grauens - Die Kolonien des Virus Vol.7 über das Raubtier - Abgesang auf das Werk - Weisse Ungetüme, spritzt aus mir heraus! - Alles oder Nichts - An die Erzeuger - Mein Heim, dein Gefängnis - Durch Selbsthass entstanden - Das Bildnis des Grauens - Herbstgefühle - Allerlei Prozente - Des Meisters Zukunft - Die Kolonien des Virus Vol.8 über Lebenskampf - Spiel mir dein Lied - An die Nachwelt - Eine Geschichte geht zu Ende - Ein Aufruf - Erfreuliche Aussichten - Die Stimme der Vernunft - Dankesrede - Jahresende - Zeitdruck - Fight Club - Mein Blog - Kein Bock auf mein Scheissloch - Zwischenstand - Fischerland - Verdorbenes Gewässer - Des Versuchskaninchens Einsatz - Des Wahnsinns Eindruck von der Welt - Einblick in die Gläser der Verlorenen - Frohes Resteficken - Todesfest - Schleimig Reimiges: Fuck off - Auf ein Wort - Absonderliche Gerüche aus der Gerüchteküche - Meisterliche Unterredung - Unterwerfung - Absichten eines Rome van Heer - Nachtrag folgt - Die HK-Saga - Ein letzter Versuch noch - Standortbestimmung - Der Busch von Babylon - Lösungsvorschläge - Offizieller Abschiedsbrief - Reise weiter, kleiner Meister - Wer weiss, wer weiss - Es - Landnahme - Aber dann wenigstens ein paar Europäer - Hamstermorde - Update - Neueste Erkenntnisse vom aufsteigenden Gonzo - Hintergründiges - Der Corona-Zombie - Gelobtes Land - ZAHQ - Tag 1 - Lasset die Reise beginnen - Chancenverwertung - Lage der Nation - Fort- und Entsetzliches - Der Gonzo-Blob: Intelligenz mit Gehirn - Dystopie der Gegenwart - Des Nachbars Hinrichtung - Höllisch-Scharfzüngig - Geräusche der Gegenwart - An die Devotlinge - Der Zweite seines Namens - Gottes Werk - Apokalyptische Zeitgeschichte - Attentat & Suizid - Die Panik - Die Wächter des Guten Geschmacks - Paradiesische Aussichten - Relevanzprüfung - Der Zeitliche Segen - Unter dem Abgrund - Live aus den Gemächern - Anonymous - Der Geliebte der Kunst - Die HK-Zombiez - Des Meisters Schutzbehörde - Die Panik: Zweite Welle - Erinnerungen an den Mond - Lärm & Wahnsinn - Dominante Wut - Die HK-Hetze - Hurensöhnen den Arsch abwischen - N-Town: Ein Ghetto - Ausgangspunkt am Ende - 37 Bunte Blumensträusse - Selbstzerstörungsmodus - Die Schlachtung beginnt - Dilemma der Linken - Radikalität & Wahnsinn - An die Jünger - Die Maus im Haus - Die Tage des Mais - Siesta läuft - Die Landnahme der Zombiez - Weltliche Malerei - Von Kreisen und Quadraten - Gonzo-19 - 8 - Illusionen der Macht - Eilmeldung der Zombiez - Von Huren mit Schlitzaugen - Des Antichristen Vorhaut - 200 Flüge des Grauens - Essenzielle Kämpfe - Die Macht der Zwerge - Live aus dem Kriegsgebiet - Das Gelbe vom Gifte - Die Ruhe vor & nach dem Sturm - Friede, Freude, Eierhuren - Von Grössenwahn - Des Meisters Klagelied - Die Säuberung des Todes - Aufbau eines Machtgerüstes - Die Entlarvung und ihre Folgen - Der Hurensohn und seine Zweckentfremdung - Die Ghettoisierung des Zwergenstaates - Ausweitung der Zombiez - Grauweisser Rauch des Todes - Suizid & Attentat - Der Schwarze Tod - Der Höllenstürmer - Einstieg in die Zeitgeschichte - Von Träumen und Gelüsten - Zu den Waffen! - Berichterstattung - Kultur der Kulturlosen - Resignation des Kaffes - Die Reproduktion von Empfindlichkeiten - Die Gemächer eines Meisters - Über Weiteres - Reflektionsgehabe - Über Weisse Wanderer und ihre Dothraki - Entstanden aus Umständen - Höfliche Hinterwäldler - Einflussreiches Gehabe - Ein konstruktiver Ansatz - Von Opfer zu Täter - Gotteslästerung - Verbrauchtes Zellmaterial - Mythen & Wahrheiten - Die Waffen des Krieges - 5 Finger Faust - Nichts - Dilemma Deutschrap - Okkulte Rituale - Der Debattierclub - oder Club 29? 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- RvH - 28.11.2021 - 21:56 - 0466 -

Napalm des Todes

 
Ein gescheitertes Projekt steht kurz davor, in Flammen aufzugehen und zu explodieren. Bis dahin gilt es, ein paar mögliche Todesarten auszuarbeiten, die in die finale Runde meines Lebens Einzug halten, auf dass die Beste gewinne. Diese soll das Schlusslicht bilden, das sogleich erlischt. Napalm Death begleiten unsere gespaltene Persönlichkeit auf diesem Weg unter die Haut bei den Pulsadern, doch bei meinem Glück bleibt dies Manöver erfolglos wie bei Dead. Allerdings kann danach nicht auf eine Schrotflinte zurückgegriffen werden, da der degenerierte Pazifist in uns nie erlaubte, sich eine Waffe zuzulegen. Vielleicht ist es aber besser so, da wir ansonsten auf die Jagd nach Abschaum gegangen und dem Blutrausch verfallen wären, was dazu geführt hätte, dass wir noch vor unserem Suizid festgenommen würden von unwürdigen Bullenschweinchen, die deutlich zielsicherer unterwegs gewesen wären. Wir könnten noch zahlreiche weitere Todesarten beschreiben, stünde uns der Sinn danach, weswegen wir mit hellseherischer Gewissheit voraussagen können, dass unser Tod durch einen Sprung herbeigeführt wird - ob vor einen Zug oder in die Tiefe kann noch nicht mit Sicherheit bestimmt werden. Das Gewitter im Kopf schlägt willkürlich zu, sobald der letzte Spaziergang in das Ende begonnen hat. Ein Chaos in unserem Heime wird meinem Hinterbliebenen hinterlassen, bevor ich meinen Hintern ficken lasse. Dada statt blabla. Gaga macht ah ah. Jaja, homosexuelle Gedanken verfolgen mich in den Tod wie Barney Stinson und angetrunken wie Barney von den Simpsons verfasse ich meine letzten Worte für die Ewigkeit, die spätestens zum Ende der Apokalypse vergessen werden. Wann wird es endlich so weit sein? Unser müder Geist verlangt um die sofortige Beendigung der Saga, aber muss bis dahin noch zumindest dies Weisse Ungetüm geschlachtet werden. Eine mögliche Idee für das Letzte meiner kleinen Tierchen hat sich gerade aufgetan, die eine zwar etwas aufwendige, aber dafür keine sonderlich anspruchsvolle Arbeit voraussetzt. Wie wäre es, wenn wir das letzte Ungetüm einfach mit all den Titeln der Saga beschriften würden, auf dass dies Meisterwerk angemessen gewürdigt werden kann? Gute Idee. Dann käme diese Schande hier definitiv noch heute zu ihrem Endpunkt. An die nicht vorhandenen Leser, es war eine nervenaufreibende, aber halbwegs befriedigende Endzeit eines Lebens, das von Geburt an verflucht war. Drei Dekaden habe ich mir Zeit gelassen und liess dabei gar den ikonischen Club 27 hinter mir, doch hätte ich diesen niemals würdigen können, wäre ich offiziell eingetreten. Ebenfalls bin ich offiziell das unbekannteste Mitglied. Den lasse ich kurz sacken. Und niemand kann mir noch widersprechen. Ich scheiss auf euch alle, sobald ich sterbe. Davor pisse ich mich selbst an, weil ich in meiner letzten Zeit Gefallen daran gefunden habe. Traurig, aber wahr. Dies war somit der Beweis, dass ich es ernst meine, weil ich mich dafür nicht mehr in Grund & Boden schämen kann. Stattdessen werde ich in Grund & Boden versinken, sobald ich beerdigt werde. Ich merke es selbst, die Euphorie über mein baldiges Ende setzt ein. Ein gutes Gefühlt. Noch nie habe ich mich so befreit von allem gefühlt, da mich bislang alles noch beeinflusst hat, weil ich noch am Leben war. Ein noch lebender Zombie spricht zu euch, der mit dem Virus der Selbstmordgedanken infiziert wurde, als in seinem Kopf ein Bewusstsein heranwuchs. Er hatte nie den Mut, ein Immuner wie Hugo Loetscher zu werden, weswegen ich an all den Gefühlen zugrunde ging. Hätte ich doch besser Schutzmassnahmen für meine sensible Seele vorgenommen, doch jetzt ist es zu spät. 466 Weisse Ungetüme liessen keinen Platz für Sieger in meinem Kopf. Nur die Verlierer blieben und zogen mich mit sich in den Abgrund hinunter. Der Rüppel von QRCT wird ohne Nachfolger verbleiben und langsam in seinen Esoterikwahn, der seine Augen schielen lässt, versinken. Scheiss auf ihn. Im Deutschen Reich gibt es mittlerweile hunderte Seinesgleichen, daher werde ich nicht mehr benötigt. Für jeden Suizidwilligen gibt es den passenden Rapper und ich war zugegebenermassen nie ein wirklicher Rüppel, weil ich stets zu schüchtern war. Diese Schüchternheit grub über die Jahrzehnte hinweg mein Grab und der Jähzorn übernimmt den letzten Schritt - bei Bedarf den letzten Stoss. Naja, wie Prezident mein Übertritt ins Jenseits beschreiben würde. 
 
- RvH - 28.11.2021 - 20:29 - 0465 -

Die Essenz

 
Ich gebe auf. Am 27. Tage des Novembers, in dessen Hälfte ich die 30 überschritt, entschied ich mich dazu, die Scheisse hier doch zu lassen. Es gibt keine Hoffnung auf eine würdige Fortführung eines unwürdigen Daseins als gescheiterter Künstler. Diese Schande hier hat mich erst aufgefangen, um mich schliesslich in mein Grab zu begleiten. Einst sollte es lediglich ein Beiwerk zur Essenz meiner Kunst darstellen, doch hielt sie diese nur auf und liess mich an ihrem Umfangreichtum zerbrechen. So wird es also auch mit der Musik nichts mehr, da ich auch in Zukunft unfähig sein werde, diese halbwegs vernünftig umzusetzen, geschweige denn in der Genialität, wie es mir stets vorschwebte. Mit den Jahren steigerte sich mein Perfektionismus ins Unermessliche und so sollte geschehen, was schon Millionen vor mir erleben mussten: Es wurde dann doch nichts. Die 7 werde ich noch vollmachen, danach ist Schluss. Zahlentechnisch angemessen, denn auch die endgültige Anzahl an Weissen Ungetümen wird sich zumindest auf 466 festlegen. Heil Satan! Irgendwo in all den Leichen findet sich bereits ein Abgesang auf das Werk, daher ist dies nicht mehr vonnöten. Egal. Vermutlich werde ich sogar an den letzten 3 Blogeinträgen scheitern. Keine Spitze des Eisbergs, nur Scheissdreck. Kein dada statt blabla, nur der Gestörteste Mann der Schweiz, der ungesehen unterging. Immerhin konnte er sich ein kleiner Skandal herbeischreiben, der erst zu einer Hausdurchsuchung wegen allfälliger Waffen geführt hat und durch eine dadurch ausgelöste Ereigniskette schliesslich zum Rauswurf aus der Wohnung führte. Nun bin ich in der wahren Hölle eines Bünzlighettos angelangt und es stellt sich nur noch die Frage, ob ich vom Turm in Regensberg - meines ehemaligen Wohnorts, wo alles den Bach runterging - springe, oder mir hier in der neuen Gegend einen schönen Tatort des Suizids aussuche. Kommt auf meine verbleibende Energie an, wie weit sie mich noch tragen kann. Vielleicht verhungere ich auch einfach. Habe ich schon mal versucht, doch der erbärmliche Überlebenswille in mir hat mich doch noch davon abgehalten, weil ich damals noch Hoffnungen hatte. Die sind mittlerweile ausgestorben. Der letzte Funke Naivität wurde mir in dieser Hölle genommen, nun gibt es keinen Grund mehr weiterzuleben. Der Abschaum hat zu Beginn der Saga die letzten Voraussetzungen für seinen persönlichen Untergang geschaffen und es bliebe mir nichts anderes mehr übrig, als diesem traurigen Spektakel passiv beizuwohnen. Auch wenn ich vom Druck der Saga befreit noch ein wenig Energie tanken würde, um noch ein paar Jahre weiterzumachen, wäre auch dieser Tank schon bald leer und bis dahin würden noch einige schlimme Dinge passieren, die mein verwirrter Geist von mir verlangt. Das ist selbst unter meine Würde. Die Gewaltfantasien werden von Tag zu Tag stärker, die Hemmung sinkt und im Weg herumstehende Passanten werden immer heftiger beschimpft. Heute zum Beispiel ist mir ein kleines Fötzchen über den Weg gelaufen, die erst brav auf der anderen Seite des Gehsteigs entlangging, doch als sie mich erblickte, mir direkt vor die Füsse gelaufen ist und nicht auf die Idee kam, die Seite wieder zu wechseln und stattdessen erwartete, dass ich der werten Dame ausweiche. Hab ich dann auch gemacht. Wäre auf der anderen Strassenseite niemand gewesen, ich schwöre, ich hätte sie umgeschubst, so hart wie nur möglich. Doch hab ich dann nicht gemacht. Scheiss auf sie. Für künftige Leser des Tagebuchs meiner letzten Tage: Es gibt durchaus ein paar wirklich gute Texte hier auf Rap oder Club 27. Ihr müsst euch bei angemessener geistiger Instabilität nur von Anfang an drauf einlassen und ihr erkennt den Wahnsinn, der diesen Dreck hier lange getragen hat. Es ist mir dennoch eine Art Meisterwerk eines depressiven Gonzos gelungen. Erst nach gut zwei Jahren ist ihm dann aufgefallen, dass er abermals einen zu schwachen Geist eingenommen hat. Immerhin deutlich früher als beim letzten Mal. Wer wird sein nächstes Opfer sein? Oder wird dies hier irgendwann als Warnung fungieren, damit sich niemand jemals wieder auf solch eine wahnsinnige Kunstfigur einlassen wird, weil dies unweigerlich irgendwann zum Suizid des Befallenen führen wird? Oder vielleicht bin ich der Patient 0, der eine Pandemie der gonzoesken Aufzeichnungen der Apokalyptischen Zeitgeschichte verursachte, ohne diese jemals selbst mitzuerleben. Schade drum, doch was Besseres ist bis jetzt nicht nachgekomm. Also lassen wir mal die Ankündigung zum Ende der Saga sacken. Dickes Sorry an meinen einzigen, offenbar in Portugal lebenden Leser.
 
- RvH - 27.11.2021 - 21:04 - 0464 -